Gut 1100 Kilometer auf einer immer ruhiger werdenden Ruta 3 stimmten uns langsam auf die Weite dieses Landes ein. Die Hauptverkehrsader Argentiniens führt durch die Weite der Pampa und brachte uns unserem ersten Ziel, der Halbinsel Valdés zügig näher.
Teerstraßen mit LKW aus dem Museum (ohne Auspuff) sind nun nicht gerade das, was wir um uns herum sehen (und hören) wollen. So ging es dann bald an die Küste und die dort verlaufende Schotterpiste Ruta 1. Das war dann etwas für uns. Die trockene, staubige Gegend verfügte über die für uns genau richtige Dosis Menschen - nämlich praktisch gar keine.
Dafür reihten sich Traumübernachtungsplätze aneinander. Unsere ersten beiden Erholungstage verbrachten wir auf einer Düne mit Blick auf den Ozean. Entspannen funktioniert so recht gut :-)

Zusammen mit unseren Freunden bewachen wir die Düne

Sahara?
Platz ist in der kleinsten Hütte - jedenfalls wenn diese über eine Standheizung verfügt. Wenn alle mitspielen, wird man auch nicht unbedingt als Weichei abgestempelt. Neben Antonia und Jan wärmten sich auch die beiden "Radfahrer auf Abwegen" Anna und Peter.
Endlich in Valdés angekommen. Man sieht die Entspannung kommen! Keine Frage oder?
Stimmungsvolle Abende - das finden nicht nur wir sondern auch die Guanakos
Dinosaurier gibt es hier auch noch - in Miniausführung
Dieses Gürteltier schlafwandelt nicht! Es bettelt auf meditative Weise nach Nahrung. Dabei stellte es mehrfach fest, dass es zwar auf 2 Beinen stehen aber nicht laufen kann. Im hohen Bogen flog es bei jedem Gehversuchen immer wieder nach vorn. Herrlich!
Zwei verliebte Menschen am eigenen Strand
Fliegende Küstenwache
Gemeinsame Kolonie von Seelöwen und Seeelefanten. Valdés ist das einzige Habitat der Welt, wo Rüsselrobben an einer kontinentalen Küste zuhause sind. Gemütliche Gesellen, diese Tiere. Der Biorythmus ist erstrebenswert. Schlafen, Fressen, Schlafen, Sonnen, Fressen, im Wasser planschen und immer mal laut Grunzen. Wir arbeiten auch daran.
Wer stört da meine Mittagsruhe?
Wo ist Mama?
Dann das absolute Highlight für uns. Die sanften Riesen direkt vor der Haustür. Ohne Walewatchingtour, ohne Ranger. Die Wale kamen zu unserem Stellplatz am Golfo Nuevo. Oft ließen sich Muttertier und Jungtier gemeinsam vom Bett aus beobachten. Nachts hörte man das Blasen der Wale und das Klatschen der Flossen auf die Wasseroberfläche. Es war so ergreifend, dass wir ganze vier Tage bei Ihnen zu Gast waren. 



